Altern als Fähigkeit – von der Zelle bis zur Gesellschaft

Vom 23. bis 25. Mai 2019 veranstaltete der Internationale Verband Gerontologie und Geriatrie der Europäischen Region seinen 9. Kongress in Göteborg. Es ging um die Vielfältigkeit des Alterns von biologischen Prozessen, über Langlebigkeit bis hin zu der Frage, wie der Ruhestand die Gesundheit beeinflusst, wider. Das Altern als Fähigkeit und als wichtigen Beitrag zu einer funktionierenden Gesellschaft wahrzunehmen, war die wichtigste Botschaft der dreitägigen Veranstaltung.

Auch über den Bereich Alter und Technik wurde in Göteborg diskutiert. So besaßen nach einer aktuellen Studie 2017 bereits 41 % aller Menschen über 65 ein Smartphone (Friedrich Wolf, Goethe Universität Frankfurt). Ganz ähnlich entwickelt sich die Nutzung des Internets. Die Mehrheit der älteren Menschen nutzen es inzwischen alltäglich. Solche neuen Technologien helfen auch bei der (weiterhin) selbstständigen Bewältigung des Alltags (Alexander Seifert, Universität Zürich).

Für das Projekt SINQ sind das gute Neuigkeiten. Erstens verfügen offensichtlich immer mehr Senioren über die nötige technische Ausstattung. Zweitens nutzen sie diese bereits im Alltag. Wenn die Klienten-App diese Menschen niederschwellig unterstützt, trifft sie damit auf ein großes und wachsendes Interesse. Damit kann sie vielen Menschen ein selbstbestimmtes Leben zuhause ermöglichen. Das Motto „Altern als Fähigkeit“ wird damit Realität.

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