Arbeitstagung des DGGG-Fachausschusses Alter und Technik

Interdisziplinäre Perspektiven auf Technikforschung, -gestaltung und -aneignung

Am 05. und 06. Juni 2019 fand die zweite Tagung des Fachausschusses Alter und Technik der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie in Siegen statt. Dabei stand die Kooperation zwischen gerontologischer und technischer Forschung im Mittelpunkt. Projekte zur Technologiegestaltung für ältere Menschen sind regelmäßig interdisziplinär ausgerichtet. Techniker, Informatiker, Geistes- und Sozialwissenschaftler arbeiten dabei zusammen. Das ist eine Bereicherung aber auch zugleich eine Herausforderung. Der Weg von einer Fallstudie zu einer technischen Anforderung ist oft lang und voller Fallstricke.

Das Programm in Siegen näherte sich dieser Thematik in Vorträgen und Workshops aus unterschiedlichen Perspektiven. In einigen ging um die Nutzereinbindung in der Technikforschung und -entwicklung. In weiteren wurde die Beteiligung und Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen in laufenden Projekten behandelt. Andere wiederum konzentrierten sich um Fragen der Technikaneignung und Reflexivität, also wie man Betroffene an die Technik heranführt und wie die Technik gestaltet sein muss, damit der Nutzer erkennt, was sie tut.

Auch das Projekt SINQ lebt vom interdisziplinären Austausch. Das zeigt sich auch am Konsortium, in dem Mediziner, Soziologen, Handwerksforscher Sensorikspezialisten und Informatiker zusammen wirken. Im Poster, das auf der Arbeitstagung in Siegen präsentiert wurde, wird diese Verzahnung umrissen.

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